Sondierung zwischen der Volksbank Pforzheim und der Volksbank Karlsruhe abgeschlossen – zum jetzigen Zeitpunkt keine Empfehlung für Fusionsgespräche

Pforzheim, 24.03.2017

Pforzheim / Karlsruhe, 24. März 2017: Die Vorstände der beiden Volksbanken in Pforzheim und Karlsruhe geben zum jetzigen Zeitpunkt keine Empfehlung für die Aufnahme von Fusionsgesprächen ab.

Die identifizierten Synergien aus einem möglichen Zusammenschluss können momentan
nicht in ausreichendem Maße gehoben werden. In dem spezifischen Fall der beiden Häuser würden regulatorische Beschränkungen zu einer deutlichen Ertragsbelastung führen. Zusätzlich binden aktuell laufende, zukunftsweisende Projekte (z. B. die Fusion der Volksbank Karlsruhe mit der Spar- und Kreditbank Karlsruhe oder die Digitalisierung im Vertrieb) erhebliche Mitarbeiterkapazitäten in den Banken.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen aller Volks- und Raiffeisenbanken wie z. B. der anhaltenden Niedrigzinsphase, der sich verschärfenden regulatorischen Herausforderungen und der fortschreitenden Digitalisierung hatten die Volksbank Pforzheim und die Volksbank Karlsruhe im Dezember 2016 sog. Sondierungsgespräche mit dem Ziel einer möglichen Fusion aufgenommen.

Die Sondierungsgespräche haben in den vergangenen Wochen bestätigt, dass ein Zusammengehen grundsätzlich sinnvoll und zukunftsweisend ist. Vorstehende Erkenntnisse stehen einer Realisierung des Vorhabens zunächst entgegen.

Die Diskussionen zwischen den beiden eigenständig erfolgreichen Banken haben Anknüpfungspunkte für eine vertiefte Zusammenarbeit in ausgewählten Kooperationsfeldern  ergeben. Diese kann aus Sicht der Volksbank Pforzheim und der Volksbank Karlsruhe aufgrund der strategischen Logik des Fusionsvorhabens zu einem späteren Zeitpunkt auch zu einer Wiederaufnahme der Gespräche führen.

Pforzheim, 24.03.17

Pressekontakt

Heiko Schleicher, Volksbank Pforzheim