Rating als Ansporn

Basel II ist eine Herausforderung für jedes Unternehmen - im RatingDialog erarbeiten wir gemeinsam mit Ihnen eine Strategie, mit der Sie Ihre Bewertungskriterien gezielt optimieren können.

Häufige Fragen

Was ist eigentlich ein Rating?

Der Begriff Rating leitet sich vom englischen Begriff to rate (bewerten, einschätzen) ab. Rating bezeichnet ein Verfahren, anhand dessen die wirtschaftliche Lage eines Unternehmens beurteilt wird. Dabei wird in erster Linie die Bonität des Unternehmens bewertet. 

Grundlage eines Ratings

bilden interne Daten des zu prüfenden Unternehmens sowie externe Wirtschaftsinformationen, wie zum Beispiel Branchenanalysen. Beim Rating werden neben „harten“ Faktoren, wie z.B. einem Jahresabschluss, auch „weiche“ Faktoren, wie z.B. Managementqualität oder Strategie, berücksichtigt. 

Als Ergebnis eines Ratings erhält man eine Einordnung in eine Bonitätsstufe (oder Rating-Klasse). Bei einer oft zitierten Bewertungsskala steht dabei AAA für eine sehr gute Bonitätsstufe und D für eine schlechte. Dazwischen ermöglicht das hinzufügen von + und - eine weitere Abstufung. Es gibt allerdings keine allgemeingültige Bewertungsskala. Als mögliche Alternative ist zum Beispiel die Bewertung mittels Noten von 1 bis 6 möglich.

Aufgrund der Änderungen durch Basel II gilt grundsätzlich, je besser das Rating-Ergebnis, umso niedriger der zu hinterlegende Eigenkapitalanteil für die Kreditgeber, die dann ihrerseits wiederum die besseren Kreditkonditionen an die Unternehmen weitergeben können.

Ratings werden also in erster Linie dazu genutzt, den Preis festzulegen, den der Kreditnehmer für Fremdkapital bezahlen muss. Das Resultat eines Ratings ist daher von entscheidender Bedeutung für ein Unternehmen.

Zwei Formen des Ratings– intern und extern

Um das Kreditrisiko eines Unternehmens zu messen, gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Ein Unternehmen kann entweder auf ein externes Rating durch eine Rating-Agentur oder auf ein internes Rating durch ein Finanzinstitut zurückgreifen. In den Regelungen von Basel II sind interne und externe Ratings gleichwertig.

Noch bis vor einigen Jahren wurden Ratings in Deutschland vorwiegend von Kreditinstituten durchgeführt. Externe Rating-Agenturen gab es hierzulande so gut wie keine. Unternehmen, die ein externes Rating wünschten, mussten auf international agierende Agenturen ausweichen. In den letzten Jahren haben sich aber auch in Deutschland einige Rating-Agenturen etabliert, die externe Ratings anbieten.